Warum Perfektionismus deine Karriere ausbremst und wie du ihn im Berufsleben loslässt
Perfektionismus wird im beruflichen Umfeld oft als Stärke gesehen. Wer besonders gründlich arbeitet, hohe Ansprüche an sich selbst stellt und Fehler vermeiden möchte, gilt schnell als leistungsstark. Doch genau dieser Anspruch kann zur Karrierebremse werden, vor allem dann, wenn Perfektionismus ins Handeln eingreift. Im folgenden Blogbeitrag erfährst du, wie du mit deinem Perfektionismus im Beruflichen Kontext besser umgehst!
Perfektionismus ist nicht gleich Professionalität
Professionelles Arbeiten bedeutet, Verantwortung zu übernehmen, Prioritäten zu setzen und Ergebnisse zu liefern. Perfektionismus hingegen zeigt sich häufig durch Kontrollzwang, Entscheidungshemmung und die Angst, bewertet zu werden. Aufgaben werden immer weiter optimiert, Präsentationen nie wirklich „fertig“ und Chancen vertagt, obwohl fachlich längst alles vorhanden wäre.
Wie Perfektionismus Karrieren ausbremst
Im Berufsleben werden nicht nur Fachwissen und Genauigkeit bewertet, sondern vor allem Umsetzungskraft, Klarheit und Entscheidungsstärke. Perfektionismus kann genau diese Fähigkeiten blockieren:
- Projekte verzögern sich, weil jedes Detail abgesichert werden soll
- Entscheidungen werden hinausgezögert, aus Angst vor Kritik
- Sichtbarkeit leidet, da Ergebnisse zu spät oder gar nicht präsentiert werden
- Entwicklung stagniert, weil Risiken vermieden werden
Während andere handeln, sammeln Erfahrungen und wachsen, bleiben Perfektionisten oft im Hintergrund, nicht aus Mangel an Kompetenz, sondern aus zu hohem Anspruch an sich selbst.
Qualität statt Kontrolle: ein Perspektivwechsel
Karriere entsteht nicht durch Fehlerfreiheit, sondern durch Lernfähigkeit. Qualität zeigt sich darin, relevante Aufgaben zuverlässig zu erledigen und Verantwortung zu übernehmen, nicht darin, alles perfekt kontrollieren zu wollen.
Ein hilfreicher Perspektivwechsel lautet: Was bringt diese Aufgabe voran? statt Was könnte noch schiefgehen?
Praktische Schritte für mehr Leichtigkeit im Job
Um Perfektionismus im Berufsalltag loszulassen, helfen konkrete Strategien:
- Setze klare Prioritäten: Nicht jede Aufgabe verdient 100 Prozent Perfektion.
- Definiere Entscheidungspunkte: Lege fest, wann du entscheidest und nicht, wenn alles sicher ist.
- Zeige Ergebnisse früher: Feedback hilft beim Wachsen und erhöht deine Sichtbarkeit.
- Erlaube dir Entwicklung: Kompetenz entsteht durch Tun, nicht durch Warten.
Fazit: Karriere braucht Mut, nicht Perfektion
Wer im Beruf vorankommen möchte, braucht nicht makellose Ergebnisse, sondern Klarheit, Mut und Umsetzungskraft. Perfektionismus mag Sicherheit versprechen, doch beruflicher Erfolg entsteht dort, wo Menschen ins Handeln kommen.
Oder anders gesagt: Besser fehlerhaft begonnen als perfekt gezögert.
Melde dich jetzt zum Newsletter an!
Erhalte exklusive Inhalte, wertvolle Impulse und aktuelle Infos zu Seminaren und Events – direkt ins Postfach.
Diese Beiträge könnten dich ebenfalls interessieren
Jetzt der GameChanger deines Lebens werden!
Mit dem GameChanger Online-Jahrescoaching bringst du alle Lebensbereiche in Balance – Gesundheit, Karriere, Beziehungen, Finanzen und persönliches Wachstum. Dein Leben. Dein Erfolg. Dein Jahr!
.png?width=204&height=55&name=Akademie%20freigestellt%20wei%C3%9F%20(1).png)